Durchschnittsvermögen in der Schweiz: Statistiken 2026

· Veröffentlicht am · Aktualisiert am

Wie viel besitzt ein typischer Haushalt in der Schweiz? Das Durchschnittsvermögen pro Erwachsenen liegt bei rund 687'000 Dollar, der Median aber nur bei etwa einem Drittel davon, und das reichste Prozent besitzt 45,8 Prozent aller versteuerten Vermögen. Kaum ein Land ist so ungleich.

Kurz zusammengefasst

Das Durchschnittsvermögen pro Erwachsenen liegt in der Schweiz bei rund 687'000 US-Dollar (etwa 561'000 Franken), womit das Land weltweit an der Spitze steht. Der Median liegt mit rund 222'000 Dollar aber nur bei etwa einem Drittel davon. Das reichste Prozent besitzt 45,8 Prozent aller versteuerten Vermögen. Kaum ein Land ist so ungleich.

Diese Seite bündelt die wichtigsten Statistiken zu Vermögen, Vermögensverteilung und Erbschaften in der Schweiz: nach Alter, nach Perzentilen, nach Vorsorge und Wohneigentum. Jede Zahl ist mit einer Quelle verlinkt, die Sie am Ende der Seite finden. Stand: Mai 2026.

Medianvermögen und Durchschnittsvermögen in der Schweiz

Die Schweiz ist nach Pro-Kopf-Vermögen das reichste Land der Welt. Doch der grosse Abstand zwischen Durchschnitt und Median zeigt, wie schief das Vermögen verteilt ist.

1. Durchschnittsvermögen pro Erwachsenen bei rund 687'000 Dollar

Laut dem UBS Global Wealth Report 2025 lag das durchschnittliche Vermögen pro erwachsene Person in der Schweiz Ende 2024 bei rund 687'000 US-Dollar (etwa 561'000 Franken), ein Plus von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit bleibt die Schweiz weltweit an der Spitze beim Durchschnittsvermögen pro Kopf.1

2. Medianvermögen liegt bei nur rund einem Drittel des Durchschnitts

Im selben UBS-Report liegt das Medianvermögen pro Erwachsenen in der Schweiz bei rund 222'000 US-Dollar und damit deutlich unter dem Durchschnitt von 687'000 Dollar. Dieser grosse Abstand ist ein direktes Zeichen für die starke Vermögenskonzentration am oberen Rand.2

3. Mittleres steuerbares Reinvermögen bei 441'000 Franken pro Steuereinheit

Die Eidgenössische Steuerverwaltung weist für 2022 ein durchschnittliches steuerbares Reinvermögen von 441'000 Franken je steuerpflichtige Person aus, nach 467'000 Franken im Jahr 2021. Der Rückgang von 5,5 Prozent hängt mit dem Inflationsschock und der Zinswende zusammen, die Aktien- und Immobilienwerte belasteten.3

Vermögen nach Altersgruppen

Vermögen wächst über das Leben hinweg stark an. Verlässliche Aufschlüsselungen nach Alter sind in der Schweiz selten, kantonale Daten zeigen aber ein klares Muster.

4. Medianvermögen der 65- bis 74-Jährigen rund fünfzehnmal höher als bei jungen Haushalten

Im Kanton Luzern lag das mediane Äquivalenz-Reinvermögen 2020 bei den 18- bis 25-Jährigen bei 15'800 Franken, stieg bei den 55- bis 64-Jährigen auf 104'600 Franken und erreichte bei den 65- bis 74-Jährigen mit 240'700 Franken den Höchstwert. Vermögen ballt sich also stark in den oberen Altersgruppen.4

5. Medianvermögen pro Haushalt von knapp 70'000 Franken

Über alle Altersgruppen hinweg lag das mediane Äquivalenz-Reinvermögen der Haushalte im Kanton Luzern 2020 bei rund 69'900 Franken. Dieser Wert liegt weit unter dem schweizerischen Durchschnittsvermögen und verdeutlicht, wie stark Mittelwerte durch wenige sehr Reiche nach oben gezogen werden.5

6. Über 85-Jährige sind die vermögendste Altersgruppe

Die Personen über 85 Jahre bilden in der Schweiz die wohlhabendste Altersgruppe. Genau diese Generation gibt in den kommenden Jahren ihr Vermögen weiter, was das stark steigende Erbvolumen erklärt.6

Vermögen nach Perzentilen: das oberste Prozent

Kaum ein Land der Welt hat eine so starke Vermögenskonzentration an der Spitze wie die Schweiz. Die Steuerdaten zeigen, wie wenige Menschen wie viel besitzen.

7. Das reichste 1 Prozent besitzt 45,8 Prozent des Vermögens

2022 hielt das oberste Prozent der unbeschränkt Steuerpflichtigen 45,8 Prozent des gesamten steuerbaren Reinvermögens in der Schweiz, fast gleich viel wie 2021 (45,9 Prozent). Ein einziges Prozent der Bevölkerung besitzt damit beinahe die Hälfte aller versteuerten Vermögen.7

8. 1,6 Prozent der Steuerpflichtigen besitzen so viel wie alle anderen zusammen

2019 besassen 1,6 Prozent der Steuerpflichtigen so viel Vermögen wie die übrigen 98,4 Prozent zusammen. 2003 brauchte es dafür noch 3 Prozent der Bevölkerung, die Konzentration hat also weiter zugenommen.8

9. Schwelle zum reichsten 1 Prozent bei rund 4,7 Millionen Franken

Um zu den vermögendsten 1 Prozent der Schweizer Steuerpflichtigen zu zählen, brauchte es 2022 ein steuerbares Reinvermögen von rund 4,71 Millionen Franken. Für die obersten 10 Prozent lag die Schwelle bereits bei rund 797'000 Franken.9

Vermögen nach Perzentilen: oben und unten

Verteilt man die versteuerten Vermögen auf Perzentile, wird der Graben zwischen oben und unten sichtbar.

10. Die reichsten 10 Prozent halten über 76 Prozent des Vermögens

2019 entfielen 44,3 Prozent des Reinvermögens auf das oberste 1 Prozent und weitere 32,1 Prozent auf die nächsten 9 Prozent. Zusammen besitzen die reichsten 10 Prozent damit über 76 Prozent aller versteuerten Vermögen.10

11. Den untersten 90 Prozent bleiben nur 23,5 Prozent

Auf die unteren 90 Prozent der Steuerpflichtigen entfielen 2019 zusammen lediglich 23,5 Prozent des Reinvermögens. Das Vermögen der reichsten 10 Prozent war damit mehr als dreimal so hoch wie jenes der übrigen 90 Prozent zusammen.11

12. Im OECD-Schnitt hält das reichste 1 Prozent mehr als die untere Hälfte

Über die OECD-Länder hinweg besitzen die reichsten 10 Prozent der Haushalte rund die Hälfte des gesamten Vermögens, während die unteren 40 Prozent im Schnitt nur etwa 4 Prozent halten. Das oberste 1 Prozent allein besitzt mehr als die gesamte untere Hälfte der Bevölkerung.12

Vermögensungleichheit und Gini-Koeffizient

Der Gini-Koeffizient misst die Ungleichheit auf einer Skala von 0 (alle gleich) bis 1 (einer besitzt alles). Bei den Vermögen liegt die Schweiz aussergewöhnlich hoch.

13. Gini-Koeffizient des Vermögens bei 0,823

Der Gini-Koeffizient der steuerbaren Vermögen lag 2022 bei 0,823, nach 0,824 im Jahr 2021. Werte nahe an eins zeigen eine extrem ungleiche Verteilung, beim Vermögen liegt die Schweiz damit weit höher als bei den Einkommen.13

14. Genf mit Gini von 0,893 am ungleichsten

Zwischen den Kantonen sind die Unterschiede gross. 2022 stieg der Gini-Koeffizient in Genf auf 0,893, während er in den meisten Kantonen der Spitzengruppe wie Zug, Schwyz und Nidwalden leicht zurückging.14

15. Top-1-Prozent-Anteil in einzelnen Kantonen über 60 Prozent

In den Kantonen Nidwalden, Schwyz, Zug, Basel-Stadt und Obwalden hielt das oberste 1 Prozent 2022 jeweils mehr als 60 Prozent des kantonalen Vermögens. In Genf stieg der Anteil sogar von 62,6 auf 67,3 Prozent.15

Wie das Vermögen zusammengesetzt ist

Das Gesamtvermögen der Schweizer Haushalte ist riesig. Die Nationalbank zeigt, woraus es besteht: vor allem Immobilien und Vorsorgeansprüche.

16. Reinvermögen der Haushalte erreicht 4'880 Milliarden Franken

Ende 2024 erreichte das gesamte Reinvermögen der privaten Haushalte in der Schweiz laut Nationalbank 4'880 Milliarden Franken, ein Plus von 180 Milliarden oder 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist ein neuer Höchststand.16

17. Immobilien machen fast die Hälfte des Vermögens aus

Der Marktwert der von den Haushalten gehaltenen Immobilien belief sich Ende 2024 auf 2'770 Milliarden Franken, also fast die Hälfte des gesamten Bruttovermögens. Wohneigentum ist damit der wichtigste einzelne Vermögensbaustein der Schweizer Haushalte.17

18. 40 Prozent des Finanzvermögens stecken in Vorsorge

Die finanziellen Forderungen der Haushalte beliefen sich Ende 2024 auf 3'146 Milliarden Franken. Davon entfielen 40 Prozent auf Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionskassen, je 30 Prozent auf Wertschriften sowie auf Bargeld und Einlagen.18

19. Hypothekarschulden von 953 Milliarden Franken

Die grössten Verbindlichkeiten der Haushalte sind die Hypotheken. Ende 2024 lagen die Hypothekarschulden bei 953 Milliarden Franken und machten damit den Hauptteil der gesamten Verpflichtungen von rund 1'037 Milliarden Franken aus.19

Die unsichtbaren Vermögen: 2. und 3. Säule

Die offizielle Vermögenssteuerstatistik unterschätzt das tatsächliche Vermögen, weil das gesamte Vorsorgekapital nicht erfasst wird. Gerade beim Mittelstand fehlt damit ein grosser Teil.

20. Pensionskassen-Vermögen von über 1'220 Milliarden Franken

Die 1'292 Schweizer Pensionskassen wiesen 2024 eine Bilanzsumme von 1'220,6 Milliarden Franken aus, gegenüber 1'129,1 Milliarden im Vorjahr. Dieses riesige Vorsorgekapital der 2. Säule taucht in den Vermögenssteuerstatistiken gar nicht auf.20

21. Vorsorgekapital der 2. und 3. Säule ist steuerfrei und fehlt in der Statistik

Angesparte Pensionsvermögen der 2. Säule und der gebundenen Selbstvorsorge 3a sind nicht vermögenssteuerpflichtig und tauchen deshalb in den Steuererklärungen nicht auf. Die ESTV-Vermögensstatistik unterschätzt das reale Vermögen vieler Haushalte daher systematisch.21

22. Auch Immobilien werden unter Marktwert erfasst

Immobilien fliessen mit einem geschätzten Steuerwert in die Statistik ein, der in der Regel deutlich unter dem Verkehrswert liegt. Zusammen mit dem fehlenden Vorsorgekapital führt das dazu, dass die offiziellen Zahlen das tatsächliche Vermögen unterschätzen.22

Wohneigentum: tief wie nirgends in Europa

Obwohl Immobilien das Vermögen dominieren, besitzen erstaunlich wenige Menschen in der Schweiz ihr Zuhause selbst. Die Wohneigentumsquote ist die tiefste Europas.

23. Nur rund 36 Prozent wohnen im Eigenheim

Nur etwa 36 Prozent der dauerhaft bewohnten Wohnungen in der Schweiz werden von ihren Eigentümern selbst bewohnt. Das ist der tiefste Anteil aller europäischen Länder, rund zwei Drittel der Haushalte leben zur Miete.23

24. Seit 2015 sinkt die Wohneigentumsquote wieder

Zwischen 1970 und 2015 stieg die Wohneigentumsquote kontinuierlich, vor allem dank Stockwerkeigentum. Seither sinkt sie wegen des hohen Preisniveaus und der strengeren Tragbarkeitsregeln wieder leicht, Wohneigentum wird für viele unerschwinglich.24

25. Hypotheken entsprechen rund einem Fünftel des Immobilienwerts

Den Immobilien von 2'770 Milliarden Franken stehen Ende 2024 Hypothekarschulden von 953 Milliarden Franken gegenüber. Wohneigentum ist in der Schweiz also stark fremdfinanziert, was die hohe Verschuldung der Haushalte erklärt.25

Erbschaften: die wachsende Macht des ererbten Vermögens

Ein wachsender Teil des Schweizer Vermögens wird nicht erarbeitet, sondern vererbt. Die jährlich vererbte Summe hat ein Jahrhunderthoch erreicht.

26. Rund 95 Milliarden Franken werden pro Jahr vererbt

Das jährliche Erb- und Schenkungsvolumen in der Schweiz erreichte 2020 rund 95 Milliarden Franken. 1999 waren es erst 36 Milliarden, das Volumen hat sich also in gut zwei Jahrzehnten weit mehr als verdoppelt.26

27. Jeder zweite Vermögensfranken ist geerbt

Rund die Hälfte des privaten Vermögens in der Schweiz stammt aus Erbschaften statt aus eigenem Sparen. Dieser Anteil schwankte im letzten Jahrhundert zwischen rund 44 und 60 Prozent und liegt aktuell wieder bei etwa 50 Prozent.27

28. Durchschnittliche Erbschaftssteuer von nur 1,4 Prozent

Auf die rund 95 Milliarden Franken Erbvolumen von 2020 wurden lediglich etwa 1,34 Milliarden Franken Erbschaftssteuern bezahlt, eine durchschnittliche Belastung von 1,4 Prozent. In den frühen 1990er-Jahren lag dieser Satz noch bei rund 4 Prozent.28

29. Nur 5 Prozent der Erbschaften gehen an unter 40-Jährige

Lediglich 5 Prozent der Erbschaften und 19 Prozent der Schenkungen kommen Personen unter 40 Jahren zugute, fast 60 Prozent gehen an über 60-Jährige. Geerbt wird also meist erst im fortgeschrittenen Alter, was die Vermögenskonzentration bei Älteren weiter verstärkt.29

Wer wenig oder nichts besitzt

Während sich oben das Vermögen ballt, besitzt ein grosser Teil der Bevölkerung praktisch nichts an steuerbarem Vermögen. Auch beim Erben gehen viele leer aus.

30. Mindestens ein Drittel erbt gar nichts

Trotz des hohen Erbvolumens erbt mindestens ein Drittel der Bevölkerung überhaupt nichts. Bei weiteren rund 35 Prozent der Erbfälle geht es um Summen unter 50'000 Franken, grosse Erbschaften bleiben einer Minderheit vorbehalten.30

31. Negatives Vermögen wird mit null erfasst

Übersteigen die Schulden einer steuerpflichtigen Person ihr Gesamtvermögen, wird das Reinvermögen nicht negativ, sondern mit dem Wert null ausgewiesen. Ein erheblicher Teil der Steuerpflichtigen verfügt damit faktisch über kein nennenswertes oder sogar negatives Nettovermögen.31

32. Bildung schlägt sich stark im Vermögen nieder

Im Kanton Luzern lag das mediane Reinvermögen der 25- bis 64-Jährigen ohne nachobligatorische Ausbildung 2020 bei nur 7'800 Franken, bei Personen mit Tertiärabschluss dagegen bei 74'900 Franken. Bildung und Vermögen hängen also eng zusammen.32

33. Medianvermögen Alleinerziehender bei nur 12'600 Franken

Besonders wenig Vermögen haben Alleinerziehende. Ihr medianes Reinvermögen lag im Kanton Luzern 2020 bei nur 12'600 Franken, während verheiratete Paare ohne Kinder mit 89'400 Franken auf ein Mehrfaches kamen.33

Was unabhängige Quellen zeigen

Weitere Erhebungen und Statistiken aus anderen Häusern bestätigen das Bild und ergänzen es um zusätzliche Zahlen.

34. Rund 1,5 Billionen Franken fehlen in der Steuerstatistik

Avenir Suisse beziffert das in der Steuerstatistik nicht erfasste Vermögen auf rund 1,5 Billionen Franken, darunter etwa 750 Milliarden Franken aus der beruflichen Vorsorge (BVG) und rund 78 Milliarden Franken aus der dritten Säule (Zahlen für 2011). Das entspricht in etwa der Hälfte des gesamten Haushaltsvermögens.34

35. Reinvermögen der Haushalte steigt auf 5'132 Milliarden Franken

Nach den von cash.ch zitierten Zahlen der Schweizerischen Nationalbank erreichte das Reinvermögen der privaten Haushalte per Ende 2025 rund 5'132 Milliarden Franken, ein Plus von 226 Milliarden Franken (4,6 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Die Hypothekarschulden lagen zugleich bei rund 1'070 Milliarden Franken.35

36. In der EU wohnen 68,4 Prozent im Eigenheim

Laut Eurostat lebten 2024 in der EU 68,4 Prozent der Menschen in den eigenen vier Wänden, während 31,6 Prozent zur Miete wohnten. Im Vergleich dazu fällt die Schweizer Wohneigentumsquote von rund einem Drittel deutlich tiefer aus.36

37. Rund 46'000 Pensionierte können ihr tiefes Einkommen nicht mit Vermögen ausgleichen

Im Altersmonitor von Pro Senectute Schweiz leben 13,9 Prozent der Bevölkerung ab 65 Jahren unter der absoluten Armutsgrenze. Bei rund 46'000 von ihnen ist ein Ausgleich des tiefen Einkommens praktisch ausgeschlossen, da sie über keine nennenswerten Vermögenswerte verfügen.37

Wer Vermögen aufgebaut hat, sollte auch regeln, was damit geschehen soll. Ein Testament bestimmt, wer was erbt, und kann Streit und unnötige Kosten vermeiden. Wer einen geführten Einstieg sucht, kann unseren Testament-Generator nutzen oder sich in den Beiträgen Durchschnittliches Erbe in der Schweiz, Testament schreiben und Pflichtteil einlesen.

Diese Daten verwenden

Betreiben Sie eine Website oder schreiben Sie einen Artikel? Verlinken Sie mit diesem fertigen Snippet auf diese Auswertung:

HTML

<a href="https://testamentschweiz.ch/blog/durchschnittsvermoegen-schweiz/">Durchschnittsvermögen in der Schweiz: Statistiken</a> – Testament Schweiz

Diese Statistiken zitieren

Alle Zahlen dürfen Sie frei für eigene Artikel, Studien oder Präsentationen verwenden. Bitte mit Quellenangabe und Link auf diese Seite. Wählen Sie ein Zitierformat und kopieren Sie es mit einem Klick:

APA

Kuch, M. (2026). Durchschnittsvermögen in der Schweiz: Statistiken. Testament Schweiz. https://testamentschweiz.ch/blog/durchschnittsvermoegen-schweiz/

MLA

Kuch, Max. "Durchschnittsvermögen in der Schweiz: Statistiken" Testament Schweiz, 2026, testamentschweiz.ch/blog/durchschnittsvermoegen-schweiz/

Chicago

Kuch, Max. "Durchschnittsvermögen in der Schweiz: Statistiken" Testament Schweiz, 2026. https://testamentschweiz.ch/blog/durchschnittsvermoegen-schweiz/

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist das Durchschnittsvermögen in der Schweiz?

Laut dem UBS Global Wealth Report 2025 lag das durchschnittliche Vermögen pro erwachsene Person Ende 2024 bei rund 687'000 US-Dollar, umgerechnet etwa 561'000 Franken. Damit ist die Schweiz weltweit an der Spitze.

Wie hoch ist das Medianvermögen in der Schweiz?

Das Medianvermögen pro Erwachsenen liegt bei rund 222'000 US-Dollar und damit nur bei etwa einem Drittel des Durchschnitts. Dieser grosse Abstand zeigt die starke Vermögenskonzentration am oberen Rand.

Wie ungleich ist das Vermögen in der Schweiz verteilt?

Das reichste Prozent der Bevölkerung besitzt 45,8 Prozent aller versteuerten Vermögen. Damit gehört die Schweiz zu den Ländern mit der stärksten Vermögenskonzentration.

Quellenverzeichnis

  1. 1UBS (swissinfo.ch)
  2. 2UBS (ubs.com)
  3. 3ESTV (estv2.admin.ch)
  4. 4LUSTAT (lustat.ch)
  5. 5LUSTAT (lustat.ch)
  6. 6SWI swissinfo (swissinfo.ch)
  7. 7ESTV (estv2.admin.ch)
  8. 8SGB (sgb.ch)
  9. 9myfinancetools (myfinancetools.io)
  10. 10SGB (sgb.ch)
  11. 11SGB (sgb.ch)
  12. 12OECD (oecd.org)
  13. 13ESTV (estv2.admin.ch)
  14. 14ESTV (estv2.admin.ch)
  15. 15ESTV (estv2.admin.ch)
  16. 16SNB (swissinfo.ch)
  17. 17SNB (swissinfo.ch)
  18. 18SNB (swissinfo.ch)
  19. 19SNB (swissinfo.ch)
  20. 20BFS (bfs.admin.ch)
  21. 21ESTV (estv2.admin.ch)
  22. 22SGB (sgb.ch)
  23. 23BFS (bfs.admin.ch)
  24. 24BFS (bfs.admin.ch)
  25. 25SNB (swissinfo.ch)
  26. 26Social Change Switzerland (socialchangeswitzerland.ch)
  27. 27Social Change Switzerland (socialchangeswitzerland.ch)
  28. 28Social Change Switzerland (socialchangeswitzerland.ch)
  29. 29Social Change Switzerland (socialchangeswitzerland.ch)
  30. 30SWI swissinfo (swissinfo.ch)
  31. 31ESTV (estv2.admin.ch)
  32. 32LUSTAT (lustat.ch)
  33. 33LUSTAT (lustat.ch)
  34. 34Avenir Suisse (avenir-suisse.ch)
  35. 35cash.ch (cash.ch)
  36. 36Eurostat (ec.europa.eu)
  37. 37Pro Senectute Schweiz (prosenectute.ch)
Max Kuch

Über den Autor

Max Kuch

Max Kuch beschäftigt sich seit Jahren mit Erbrecht, Nachlassplanung und Verbraucherthemen rund um das Vererben. Für Testament Schweiz sichtet und bündelt er die relevanten Daten von UBS, der Eidgenössischen Steuerverwaltung, dem Bundesamt für Statistik und der Nationalbank und bereitet die Zahlen verständlich auf.

Ihr persönlicher Testamentsentwurf in 15 Minuten

Beantworten Sie ein paar einfache Fragen und erhalten Sie einen auf Ihre Situation zugeschnittenen Entwurf, sofort als PDF, Word und OpenOffice.

Jetzt Testament erstellen

Personalisiert · Rechtlich fundiert · Sofort herunterladbar

Häufig gestellte Fragen

Der Entwurf selbst ist eine Formulierungshilfe und noch nicht rechtsgültig. Ein Testament wird erst gültig, wenn es vollständig eigenhändig (handschriftlich) geschrieben und mit Vor- und Nachname, Ort und Datum unterschrieben wird (§ 2247 BGB). Unser Entwurf dient als Vorlage zum Abschreiben. Mehr dazu in unserem Ratgeber: Testament ohne Notar.

Das schweizerisches Erbrecht verlangt für ein eigenhändiges Testament (§ 2247 BGB), dass der gesamte Text vom Erblasser selbst handschriftlich geschrieben und unterschrieben wird. Ein ausgedrucktes oder am Computer geschriebenes Testament ist ungültig (ausser beim notariellen Testament). Kostenlose Muster finden Sie in unserem Ratgeber mit Testament-Vorlagen.

Der Pflichtteil ist der gesetzlich garantierte Mindestanteil am Erbe für nahe Angehörige (Kinder, Ehepartner, Eltern). Er beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbteils und kann nicht durch ein Testament entzogen werden. Unser Entwurf berücksichtigt dies bei der Formulierung. Alle Details und Berechnungsbeispiele finden Sie in unserem Pflichtteil-Ratgeber.

Am sichersten ist die amtliche Verwahrung beim Nachlassgericht (Amtsgericht) für eine Pauschalgebühr von 75 €. Alternativ können Sie es an einem sicheren Ort zu Hause aufbewahren und eine Vertrauensperson über den Aufbewahrungsort informieren. Mehr zur Aufbewahrung in unserem Ratgeber.

Ein Berliner Testament ist ein gemeinschaftliches Testament von Ehepartnern oder eingetragenen Lebenspartnern (§ 2269 BGB). Dabei setzen sich die Partner gegenseitig als Alleinerben ein. Erst nach dem Tod des zweiten Partners erben die gemeinsamen Kinder (Schlusserben). Ausführliche Informationen in unserem Berliner Testament Ratgeber.

Ja, jederzeit. Sie können Ihr Testament ändern, ergänzen oder komplett widerrufen. Dazu schreiben Sie einfach ein neues Testament und widerrufen darin das alte. Alle Methoden erklärt unser Ratgeber: Testament ändern.

Nein. Unser Service erstellt einen Testamentsentwurf als Formulierungshilfe. Bei komplexen Vermögensverhältnissen, Unternehmensbesitz oder Patchwork-Familien empfehlen wir zusätzlich die Beratung durch einen Fachanwalt für Erbrecht oder einen Notar.

SSL-verschlüsselt

Daten sind sicher

Datenschutz

DSG-konform

Support

Per E-Mail erreichbar

Rechtlich fundiert

Aktuelle Rechtssprechung